Montag, 25. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 7: Ein Tag in den Schären

Der an Tag 6 angefahrene Platz Rörviks Camping hat uns auf Anhieb gefallen. Außerdem sind zwei andere Familen, welche die Potsdamer sehr gut kennen und deren Kinder im gleichen Alter sind auch auf dem Platz. Daher beschließen wir heute morgen recht früh gleich noch eine weitere Nacht hier zu bleiben. Die Kinder sind happy und nach einem ausgiebiegen Frühstück wandern wir alle zusammen an den Strand in den Schären. 

Die Sonne lacht bei 21°C und der Wind, welcher uns die letzten Tage immer wieder verkühlt hatte, war auch im Rahmen. Vorbei mußten wir allerdings an einer Anlage mit großen Parabolantennen der schwedischen Armee und die Platzwärtin riet uns eindringlich die Anlage, wie auf den Schilder angezeigt, nicht zu fotografieren, sonst würden wir uns hinter den berühmten schwedisch Gardinen wiederfinden! Dies war auch btw. kein Scherz, als wir Tags zuvor die Gegend erkundeten, fuhr eine Wache am Zaun direkt neben uns entlang ihre Ppatrouille. Nichtsdestotrotz, wir machte es uns weiter vorne auf den Felsen bequem und genossen die Sonne ;). Silvio machte das SUP startklar und so einige fuhren damit eine Runde. Gegen halb vier machte wir uns auf den Weg zurück zum Platz und ich fuhr nach Kungsbacka, um für das Abendessen einzukaufen. Am Abend bereiten Silvio und ich geschmorte Paprika und Tomaten in Sahne-Sauce zu, die überdies mit Nudeln und darüber geriebenem frischen schwedischen Käse gefüllt wurden. Ein Traum! ;)





Sonntag, 24. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 6: Auf nach Göteborg

Am Abend zuvor gab es Burger, und zwar satt ;) Silvio ist der alleinige Sieger mit ganzen vier Burgern...

Da wir die Fähre Frederikshavn- Göteborg sicherheitshalber schon am Freitag gebucht hatten war der morgentlich Ablauf ja zeitlich schon vorgeschrieben. Wir entschieden aber das Frühstück auf die Zeit zu verlegen während wir auf die Fähre am Terminal warten. Das onboarding beginnt ganz pünktlich um 11:00Uhr, auch die Abfahrt eine halbe Stunde später. Das Kattegat zeigt sich von seiner besten Seite und hat fast keine Wellen. Wir positionieren uns auf der Lee-Seite des Schiffes in der Sonne, lesen und/oder hören Musik. 

Dann kommt die fast 1 stündige Einfahrt durch die Scheren nach Göteborg, absolut sehenswert ;)






So, dann schnell wieder in den Bauch der Fähre in die Autos und weiter Richtung Übernachtung. Doch halt der schwedische Zoll hat Gesprächsbedarf mit mir. Ok Scheibe runter und die nette Dame fragt nach meinem Aufenthaltsgrund. Ich antworte wahrheitsgemäß "on vacation", dann fragt sie ob ich einem Alco-Test zustimme und ich erwiedere "yes, for sure". Sie bestückt das Gerät mit einem frischen Röhrchen und gibt ihn mir wortlos. Ich halte ihn natürlich fest während sie beiseite geht und angeregt mit dem Funk redet. Ich stehe immernoch vorderst in der Reihe und halte alle auf ;). Nach kurzer Zeit schaut sie erneut in mein Auto und zeigt auf die große Kiste auf der Rückbank und meint ich solle vorne rechts raus,zu den dort wartenden Kollegen, fahren. Gut, mache ich natürlich und eine andere Beamtin weist mich ein wo ich stehen bleiben soll. Sie tritt an den Wagen und sagt ich könne ruhig im Auto warten. Und da saß ich und wartete kontrolliert zu werden, während recht nahe bei mir drei Biker pusten mussten. Nach fünf Minuten kam die Dame wieder an mein Fenster und fragte erneut was ich in Schweden will und ich antwortete wieder "on vacation" aber mit dem Zusatz "with another family onboard this ferry". Sie nickte mit dem Kopf und als ich sagte, die andere Familie ist mit einem Camper mit Potsdamer Kennzeichen unterwegs, waren ihre Worte "you can go on and a plesent journey". Ich wünschte ihr einen schönen Tag und fuhr davon. Wahrscheinlich provozieren die Beamten mit der Ankündigung einer Kontrolle eine irgendwie geartete Reaktion, wo sie dann entscheiden ob sie weitermachen mit der Kontrolle oder ob sie den Delinquenten laufen lassen...

Wir trafen uns dann bei Mac'es wieder und nahmen ein verspätetes Mittag ein. Dann ging es weiter zu einem 'Badsplads' den Steffi schon kannte und wo wir direkt am Meer Wildcampen wollten. Aber, oh je der Wind blies gar kalt und stark und wir entschieden daher doch noch ein wenig weiter auf einen Campingplatz zu fahren. 





Samstag, 23. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 5: Da wo sich die Meere treffen

Aber vor den Meeren war ja noch das gestrige Abendmahl zuzubereiten gewesen am sein dranne, oder so... Das gesprengte Huhn in Kohlrabi-Erbsen-Weißwein-Sahne-Sauce war, ja Eigenlob st****, ein Gedicht. Dazu wurde Reis gereicht und "die Haare vom Kopf fressen" nimmt der Potsdamer Nachwuchs wörtlich ;) Aber Hauptsache alle waren satt und zufrieden.



Sodann, der neue Tag beginnt, mit einem ausgiebigen Frühstück. Es gibt Rührei mit Tomate und Frühlingszwiebeln auf Wunsch einer einzelnen Dame, wir nennen sie mal Steffi ;)

Dannach machen wir uns auf nach Skagen, um den nörlichsten Zipfel Dänemarks zu erkunden, da wo sich Nordsee und Ostsee treffen. Am Parkplatz angekommen fällt uns ein Traktor mit Anhänger auf, in dem Leute transportiert werden können. Wir nehmen diesen natürlich nicht und spazieren bis zum Strand durch wunderschöne Dünenlandschaft mit Sanddord soweit das Auge reicht. 

Ein Geo-Cache hat gegen die Adleraugen der Mittelpotsdammerin keine Chance und wird alsgleich geloggt. 

Am Strand angekommen wird auf den Lebensraum der Robbe hingewiesen. Leider konnten wir bis auf drei verendete Tiere, die in Wassernähe lagen, keine weiteren entdecken. 

An der Landspitze angekommen, waren dort natürlich, bei bestem Sonnenwetter, viele Menschen die das Naturschauspiel bewundern wollten. Wie die Meere zwischen Skagerak und Kattegat aneinander stossen ist schon imposant. Auf dem Rückweg gehen wir dann am Ostseestrand zurück, bis zum Leutturm und den Bunkeranlagen. Ein Bunker wird von den Potsdamer Junioren erklommen, mir ist das allerding wesentlich zu hoch....

Dann machen wir uns auf den Heimweg. Ich lasse auf dem Campingplatz meine Mitfahrer raus, fahre dann nach Aalbæk und besorge die Zutaten fürs Abendbrot. Es gibt Burger, hmmm lecker ;)





Freitag, 22. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 4: Strandtag am Kattegat

Am Ende des letzten Abends wurde es dann temperaturtechnisch sehr frisch. Ich hatte trotz 4-fach Zwiebeltaktik ganz schön zu zittern. Als am morgen dann die ersten Sonnenstrahlen auf mein Zelt trafen, wurde es recht schnell sehr angenehm. 

Vor dem ausgiebigen Frühstück machte ich noch eine Testbegehung des Strandes direkt hinter der Düne unseres Platzes. Da der Wind aus Richtung Nordsee blies war hinter der Düne am Kattegat Lee-Seite und strahlender Sonnenschein. Hurra!!!! Mit den Polobooten und dem SUP der Potsdammer wurde ein Strandtag eingelegt. Großartig!!! Ich sinnierte mit Silvio, dass ich mich an einen reinen Sandstrandstrandtag ;) meiner Seits nicht mehr errinnern kann. Kann auch an meinem fortgeschrittenen Alter liegen aber es fiel mir nicht mehr ein. Sehr schön war es aber. Die Potsdammer hatte im Wasser vielfältig ihren Spass und ich nahm, das erste mal in diesem Jahr, ein ausgiebiges Sonnenbad.

Unser Interesse weckten die vielen großen Schiffe, wie an einer Perlenschur aufgereiht, direkt vor Skagen Havn lagen. Ich errinnerte mich daran einmal die Vessel-App installiert zu haben und siehe da, die gabs noch. Wie vermutet waren es alles Öltanker oder LNG-Tanker, welche laut App alle nach Skagen wollten, sich aber stundenlang und wie Steffi meinte, schon seit gestern nich bewegt hatten (s. Bilder unten)

Gegen 15:30 Uhr machte ich mit dem Service-Quaddel auf den Weg zum Nachschub holen und kaufte bei Spar in Aalbæk alles benötigte für das Abendessen ein. Natürlich auch das benötigte Bier ;) 

Der Smut wird gleich gesprengtes Huhn in Kohlrabi-Erbsen-Weißwein-Sahne-Sauce kochen. Mal sehen ob es der Crew schmeckt ;)






Donnerstag, 21. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 3: Abschied von Vejers Strand und Fahrt nach Skagen

Noch am vorherigen Abend: Nachdem die Strandgänger wieder am Zelt waren, ergab die Wettervorhersage, dass der morgige Tag eher schlecht werden soll. Der neue Platz der uns angeboten wurde, war nach Prüfung der Strandgänger nicht so dolle. Auf einer großen Wiese und dicht an dicht. Das Gesamtpaket passte uns dann nicht und wir beschlossen den Tag mit dem "schlechtem" Wetter lieber mit fahren in Richtung Norden zu verbringen. 

Aber bevor wir Vejers Strand verlassen meinte Silvio wir tun es den anderen gleich und fahren mit den Autos direkt auf den Strand. Gesagt getan. Dort angekommen packten die Potsdamer ihre Drachen aus und hatten sichtlich Spaß ;)



Dann aber Abschied von Vejers Strand und auf nach Skagen. Wir nehmen ein kleines Mittagsmahl bei unseren amerikanischen Freunden, ich hatte einen "Homestyle Bearnaise" probiert, nicht ganz meins aber essbar...

Die E45 gen Norden unterliegt derzeit umfangreichen Erneuerungsarbeiten, und so ging es sehr oft nur mit 80 Km/h vorran. Dadurch lachte aber der Verbrauch und Quaddel gab sich mit 5,5 l/100Km zufrieden. An Arhus vorbei, durch Alborg und mal nicht in Richtung Hirtshals wie sonst, fahren wir die E45 weiter bis Frederickshavn. Von dort dann nur noch ne halbe Stunde und wir erreichen unseren Zielcampingplatz: Skagen Sudstrand

Wir bekommen einen Platz direkt hinter der Düne, bauen unser Lager auf und bereiten das Abendmahl zu. Es gibt Kartoffeln mit handemade Kräuterquark und Silvio zaubert dazu Leckeres vom Grill.





 



Mittwoch, 20. August 2025

Denmark / Sweden 2025 - Tag 2: Fahrt nach Vejers Strand

Die Nacht auf dem Zepa Holzminde war sehr schön ruhig und nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Vejers Strand in der Nähe von Esbjerg. 

Nach dem ersten Tag, wie immer, wurden fehlende Dinge im Reisegepäck auffällig ;). Gut den nächsten Fritz Berger gesucht, welcher sich dann in Eckernförde in einem riesen Hagebaumarkt recht gut versteckt hatte. Alles Fehlende zusammengerauft und dann ging es los in Richtung Dänemark. 

An der Grenze taten uns die entgegenkommenden Reisenden ziemlich leid, denn durch die verstärkten Kontrollen an der deutschen Grenze, bildete sich ein, für mitten in der Woche und außerhalb der Rush-Hour, veritabler Rückstau. Steffi hoffte, dass sich im selbigen Stau der eine oder ander "blau"-Wähler befand und so gerne seine eigene Medizin kosten könnte. 

Bei der Ankunft auf dem Campingplatz in Vejers Strand gleich das erste Problem. Der Platz ist, wie uns die nette Dame an der Rezi mitteilt, wegen des schönen Wetters voll. Hmm Mist! Wir sollten mal ein bisschen warten ggf. findet sich doch noch was. Es war schon 16:00 Uhr, jetzt noch woanders hin, da hatte keiner Bock drauf. Und dann ein kleines Wunder, ein Not-Platz am Rande wurde uns zugewiesen. Wir waren dankbar, denn er war auch noch günstig nahe des Waschhaus gelegen. 

Erste Amtshandlung, Strandbier einpacken und über die Dünen an den Vejers Strand. Der Wind pfeift aber die Sonne strahlt sehr schön. Der Strand ist voller Autos und Camper, das gäbs in GER in gar keinem Fall. 


Nach einem kurzen Bad, mir war es definitiv zu kalt, schlappen wir wieder zurück zum Lager und ich, zum Smutje befördert, denn Stefan war ja abkömmlich, beginne mit der Zubereitung des Abendmahles. Es gibt Tomaten-Gemüse-Sahne-Pfanne mit Nudel mit Käse drunter ;). Nachdem alle satt sind gehen die Gü-Zi's nochmal zum Sonnenuntergang an den Strand, während ich fleißig hier Notizen mache....

 


Wir sind alle ziemlich groggie und es wird wohl bald in die Falle gehen...

Denmark / Sweden 2025 - Tag 1: Auf nach Eckernförde

Team Gü-Zi-Ra On Tour, dieses Jahr leider ohne den Andreas, der mal eines aussetzen wollte und auch der Camper aus Loicke war wegen einer Kur im Allgäu nicht dabei. So ging es mit dem Potsdammer Camper und Quaddel Richtung Norden. 

Es soll über Vejers Strand, Frederikshavn nach Göteborg und wieder retour über Malmö und Koppenhagen gehen, mit verschiedenen Stops je nach Belieben und Wetter.

Wir starten vom Zepa in Userin und für den ersten Tag ist das Ziel ein Campingplatz in der Nähe von Eckernförde. Die A24 Richtung Hamburg ist erstaunlich leer wie Silvio und ich feststellen. Auch im Hamburger Randbereich sowie bei der Durchfahrt durch Kiel gibt es keine nennenswerten Verzögerungen. Wir erreichen gg. 16:00 den Zepa und gehen direkt an die Förde zum baden. Das Wespenpack ist mega aufdringlich und noch bevor jemand im Wasser war, hat es Steffi erwischt. Sie ist tapfer und nach dem Grillen, diesem achso gefährlichen Grillen(ist ein Insider) gehen wir noch vor Nulle in die Falle.

Bis auf die Dreckswespe ein schöner erster Urlaubstag.