In Lazise findet alte Attileriemunition themengerechte Wiederverwendung als Absperrung für ein Kriegsmahnmal.
Dienstag, 30. Juni 2015
Italien 2015 - Abends in Lazise
Nach einem halben Bummeltag fahren wir am späten Nachmittag nach Lazise einem kleinen Ort am südlichen Ostufer vom Gardasee. Der sehr kleine alte Ortskern ist noch komplett mit einer Stadtmauer umzogen.
Wir halten ganz in der Nähe des Stadttors auf einem sehr gut frequentierten unbewachten und kostenlosen Kiesparkplatz, auf dessen Fläche jedoch mehr Schlaglöcher als PKWs zu finden sind. Direkt nebenan ist ein bewachter kostenpflichtiger Parkplatz den sich zwei schicke Limousinen teilen. Der Besitzer des letztgenannten Parkplatzes sollte vermutlich sein Geschäftsmodell dringend überdenken.
Es ist brüllend heiß. Schnell tauchen wir daher in die Gassen von Lazise ein. Der Schatten zwischen den Häusern bringt leider kaum Abkühlung daher switchen wir nahtlos zu Plan B und versuchen unsere Körpertemperatur mit einem Eis zu senken. Das funktioniert erstmal ganz gut.
Schnell landen wir am winzigen Hafen von Lazise und gehen von dort aus weiter in Richtung der Seepromenade. Hier nehmen wir kurz Platz und genießen den Blick über den See. Bald wird uns wieder zu heiß, was neben der Sonnenstrahlung aber auch an den zahlreichen italienischen Schönheiten liegen mag die hier wandeln.
Wir schlendern zurück in die Gassen der Altstadt und durchqueren diese einmal kreuz und quer, genießen das Flair, weil es sich reimt. Daniel kauft sich ein Basecap damit er sich dieses Jahr nicht wieder in ein Streichholz verwandelt. Dann packt uns unvermittelt der Hunger was bei dem reichlichen Angebot an Gastronomitäten überhaupt kein Problem darstellt. Bei einem gut ventillierten Ristorante am Marktplatz nehmen wir unter einem Sonnenschirm Platz und lassen uns kulinarisch verwöhnen. Pasta und Pizza sind unser!
Die Bedienung ist außergewöhnlich nett und so können wir nur schwerlich losreißen um unseren Besuch mit einem letzten kleinen Verdauungsrundgang abzuschließen.
Lazise ist wirklich ein schönes Fleckchen und bietet dem anspruchsvollen Hobbyfotografen mit seiner Lage am Ostufer gerade in den Abendstunden herrliche Fotomotive mit Sonnenuntergang über dem See.
Wir halten ganz in der Nähe des Stadttors auf einem sehr gut frequentierten unbewachten und kostenlosen Kiesparkplatz, auf dessen Fläche jedoch mehr Schlaglöcher als PKWs zu finden sind. Direkt nebenan ist ein bewachter kostenpflichtiger Parkplatz den sich zwei schicke Limousinen teilen. Der Besitzer des letztgenannten Parkplatzes sollte vermutlich sein Geschäftsmodell dringend überdenken.
Es ist brüllend heiß. Schnell tauchen wir daher in die Gassen von Lazise ein. Der Schatten zwischen den Häusern bringt leider kaum Abkühlung daher switchen wir nahtlos zu Plan B und versuchen unsere Körpertemperatur mit einem Eis zu senken. Das funktioniert erstmal ganz gut.
Schnell landen wir am winzigen Hafen von Lazise und gehen von dort aus weiter in Richtung der Seepromenade. Hier nehmen wir kurz Platz und genießen den Blick über den See. Bald wird uns wieder zu heiß, was neben der Sonnenstrahlung aber auch an den zahlreichen italienischen Schönheiten liegen mag die hier wandeln.
Wir schlendern zurück in die Gassen der Altstadt und durchqueren diese einmal kreuz und quer, genießen das Flair, weil es sich reimt. Daniel kauft sich ein Basecap damit er sich dieses Jahr nicht wieder in ein Streichholz verwandelt. Dann packt uns unvermittelt der Hunger was bei dem reichlichen Angebot an Gastronomitäten überhaupt kein Problem darstellt. Bei einem gut ventillierten Ristorante am Marktplatz nehmen wir unter einem Sonnenschirm Platz und lassen uns kulinarisch verwöhnen. Pasta und Pizza sind unser!
Die Bedienung ist außergewöhnlich nett und so können wir nur schwerlich losreißen um unseren Besuch mit einem letzten kleinen Verdauungsrundgang abzuschließen.
Lazise ist wirklich ein schönes Fleckchen und bietet dem anspruchsvollen Hobbyfotografen mit seiner Lage am Ostufer gerade in den Abendstunden herrliche Fotomotive mit Sonnenuntergang über dem See.
Montag, 29. Juni 2015
Italien 2015 - Torre di San Martino
Zum Auftakt unseres heutigen Ausflugs geht es zum Torre di San Martino, also dem Turm von San Martino. Der Turm erinnert an eine Schlacht im Jahre 1859 während des Sardinischen Krieges der letztlich zur italienischen Reichseinigung führte. Es kämpften zeitgleich an zwei Stellen die Franzosen und die Truppen Sardinien-Piemonts gegen die Armeen des österreichischen Kaiserreiches.
Bei San Martino konnten die Italiener (Königreich Sardinien-Piemont) die Österreicher nach einer blutigen Schlacht zum Rückzug zwingen während die verbündeten Franzosen bei Solferino gegen die Osterreicher siegten. Einige Schlachten später war die K&K Monarchie endgültig geschlagen und Italien wurde unter Viktor Emanuel II. ,dem sardischen König vereinigt.
Bei San Martino konnten die Italiener (Königreich Sardinien-Piemont) die Österreicher nach einer blutigen Schlacht zum Rückzug zwingen während die verbündeten Franzosen bei Solferino gegen die Osterreicher siegten. Einige Schlachten später war die K&K Monarchie endgültig geschlagen und Italien wurde unter Viktor Emanuel II. ,dem sardischen König vereinigt.
Vom Turm aus soll man einen tollen Blick auf das Umland haben, leider war uns der Aufstieg wegen der Mittagspause verwehrt. Im nahegelegenen Gebeinhaus wird der vielen Toten auf beiden Seiten gedacht. Unzählige Schädel und Knochen sind in Regalen aufgeschichtet und geben dem Ort einen sehr morbiden Anstrich. Auf dem Parkplatz kommen wir mit einem älteren Monsignore ins Gespräch. Der aufgeschlossene Geistliche will wissen was für ein Autokennzeichen "MD" ist und wo wir genau herkommen. Munter sprudelt er in einem englisch italienischem Mischmasch auf uns ein. Ich antworte wie immer in solchen Situationen zunächst mit einem vagen "between Hannover and Berlin" um zu prüfen ob mein Gegenüber genauere Ortsangaben wünscht. In Falle des Monsignore reicht diese grobe Angabe aber aus und er ist sichtlich begeistert weil er Hannover scheinbar einordnen kann. Naja man ist sowas als Magdeburger irgendwie gewohnt. Vielleicht hätten wir erwähnen sollen, dass der 1. FC Magdeburg 1974 den AC Mailand im Europapokal Finale abgekocht hat. Ebenfalls eine denkwürdige Schlacht derer die Magdeburger noch immer gedenken.
Der gesprächige Pope weißt uns noch wortgewaltig darauf hin wie schlimm Krieg doch ist und wie schön es ist das wir Europäer weitgehend friedlich zusammen leben und wir jungen Deutschen eine solche Gedenkstätte besuchen. Jedenfalls entnehmen wir diese Worte seinem Anglo-italienischem Wortgewitter. Dann dreht er sich abrupt um und marschiert mit seinem stumm lächelnden Begleiter von dannen. Vier gerettete arme teutonische Seelen auf der "Haben- Seite" sind sicher genug für einen heißen Montag Vormittag.
Der gesprächige Pope weißt uns noch wortgewaltig darauf hin wie schlimm Krieg doch ist und wie schön es ist das wir Europäer weitgehend friedlich zusammen leben und wir jungen Deutschen eine solche Gedenkstätte besuchen. Jedenfalls entnehmen wir diese Worte seinem Anglo-italienischem Wortgewitter. Dann dreht er sich abrupt um und marschiert mit seinem stumm lächelnden Begleiter von dannen. Vier gerettete arme teutonische Seelen auf der "Haben- Seite" sind sicher genug für einen heißen Montag Vormittag.
Italien 2015 - Borghetto sul Mincio
Bei Borghetto hatte ein Visconti Fürst im Jahre 1393 ein einmaliges Projekt gestartet um seinen Rivalen in Mantova buchstäblich das Wasser abzugraben. Er staute den einzigen Abfluss des Gardasee's, den Fluss Mincio und leitete ihn mittels diverser Kanäle so um, dass die südlich gelegene Stadtfestung Mantova ihres natürlichen Schutzes durch den Mincio beraubt würde. Das Staubollwerk heißt Visconti-Brücke und ist selbst wie eine Festung angelegt, da abzusehen war das sich die Herrscher von Mantova nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben würden.
Das Projekt wurde jedoch 1395 abgebrochen bevor es fertig war, weil der Visconti Bauherr verstarb.
Das Projekt wurde jedoch 1395 abgebrochen bevor es fertig war, weil der Visconti Bauherr verstarb.
Unterhalb der Visconti-Brücke liegt der kleine Ort Borghetto quasi mitten im Fluss, als ob er an der Brücke festgemacht ist und auf dem Wasser treibt. Es gibt diverse Wassermühlen und kleine Brücken und natürlich einige Restaurants. Überall und zwischen allem fließen die Wasser des Mincio.
Sonntag, 28. Juni 2015
Italien 2015 - Alle sind vollständig
Nun sind auch die zwei Nachzügler wohlbehalten in Bella Italia angekommen. Auch sie haben viel zu berichten von ihrer Tour quer durch sie Alpen. Und so sitzen wir noch gemütlich zusammen und lassen den letzten Tag Revue passieren.
Morgen wird ausgeschlafen und dann ist eine kleine Tour in der Umgebung angesagt.
Samstag, 27. Juni 2015
Italien 2015 - So, nu simmer doa
Nach 11Stunden Fahrt inklusive 2x Stau im Lederhosen Freistaat haben wir es endlich geschafft und sind an unserem Quartier am schönen Gardasee angekommen. Es hat quasi die ganze Zeit geregnet, in den Dolomiten teilweise mehrmals Wolkenbruchartig. Dann ca. 10km vor Peschiera del Garda stoppt der Regen und es klart auf. Radikaler Temperaturanstieg von 18°C auf 29°C binnen kürzester Zeit.
Unsere Unterkunft haben leicht gefunden und es ist wirklich super. Dazu später sicher mehr.
Nun sitzen Andi und ich auf der Terrasse vor unserer Tür bei einem Schluck Vino und sinnieren über Gott, die Welt und den Grexit.
Morgen folgen dann Torsten und Daniel auf unseren Spuren und tanken dann hoffentlich noch einmal in Deutschland voll, da die Spritpreise an österreichischen und italienischen Zapfsäulen deutlich höher sind!
Unsere Unterkunft haben leicht gefunden und es ist wirklich super. Dazu später sicher mehr.
Nun sitzen Andi und ich auf der Terrasse vor unserer Tür bei einem Schluck Vino und sinnieren über Gott, die Welt und den Grexit.
Morgen folgen dann Torsten und Daniel auf unseren Spuren und tanken dann hoffentlich noch einmal in Deutschland voll, da die Spritpreise an österreichischen und italienischen Zapfsäulen deutlich höher sind!
Freitag, 26. Juni 2015
Italien 2015 - Morgen gehts los
Alle Koffer sind gepackt, die letzten ToDo Listen für morgen früh liegen bereit.
Dann ist es soweit, wir brechen auf und fahren südwärts. Halt, das stimmt nicht ganz! Die eine Hälfte der Reisegruppe kommt am Sonntag nach. Da werden Andi und ich schon den ersten Tag in praller Sonne hinter uns haben und die Nachhut nach ihrem langen Ritt über die Alpen mit eiskaltem Moretti Bier stilgerecht empfangen. Wahlweise kann auch Wein vom benachbarten Weingut gereicht werden. Ich freu mich schon auf den ersten lauen Sommerabend auf der Terrasse bei tiefschürfenden Gesprächen.
Dann ist es soweit, wir brechen auf und fahren südwärts. Halt, das stimmt nicht ganz! Die eine Hälfte der Reisegruppe kommt am Sonntag nach. Da werden Andi und ich schon den ersten Tag in praller Sonne hinter uns haben und die Nachhut nach ihrem langen Ritt über die Alpen mit eiskaltem Moretti Bier stilgerecht empfangen. Wahlweise kann auch Wein vom benachbarten Weingut gereicht werden. Ich freu mich schon auf den ersten lauen Sommerabend auf der Terrasse bei tiefschürfenden Gesprächen.
Sonntag, 21. Juni 2015
Italien 2015 - Mal wieder spontan Italien
Es ist beinahe wie ein Déjà-vu. Gestern waren wir in einem kleinen Reisebüro und haben eine Unterkunft in der Lombardei nahe des Lago di Garda gebucht. Der Grund genau wie vor 4 Jahren das Wetter in Deutschland und in unserer Wunschferiengegend, Skandinavien. Und was soll ich sagen, eigentlich freue ich mich auf 30°C, Sonnenschein und Dolce Vita. Schon am nächsten Samstag geht es los.
Abonnieren
Posts (Atom)





