Beim Morgendlichen verlassen meines zappendusteren Zeltes konnte ich meinen Augen kaum trauen, Sonnenschein und ein paar Schäfchenwolken 20°C, als wollte sich Petrus für den vergangenen Tag maximal möglichst entschuldigen ;).
Beim Frühstück ist ihm dann schnell verziehen und der Tag wurde geplant.
Zuerst zum Surfverleih auf der anderen Seite der Hauptstraße, Stefan hatte tagszuvor für insgesamt 10h Surfmaterial geliehen die in den nächsten Tagen "versurft" werden sollten und das Wetter und der Wind 20Knoten, ideal. Rinn ins Wasser und nix verlernt hatte er ;), erster Beachstart klappte nicht ganz(mist mit der Finne im Sand stecken geblieben) aber der zweit war dann wie in alten Zeiten... Nach 1,5h kam er dann wieder rein, die Kraft war aufgebraucht, aber der Stefan war glücklich.
Zurück im Camp gab es eine kleine Stärkung, danach machten Caja, Stefan Andreas und ich uns auf eine Angelposition am Ringkøbing Fjord ausfindig zu machen. Leider war nirgendwo ein rankommen ans Wasser der Schilfgürtel war überall undurchdringlich. An einer Stelle versuchte Stefan dann doch zu testen wie weit man rankommt und versank plötzlich beim 4. Schritt fast bis zur Hüfte ;). Erfolglos fuhren wir wieder in Richtung Zepa aber da an der Straße ein Schild das unmissverständlich rechts auf Angeln hinwies. Quaddel warf den Anker und rechts abgebogen. Aber leider nix am Fjord ein sogenannter Forellenpuff bot sich dar. Wir erwählten das Fischbordell als zukünftige Option und fuhren von dannen.
Noch schnell einige Reserven im Rema1000 aufgefüllt und dann gabs lecker Pizza zum Abendbrot, auf dem Pizzastein aus Loicke und dem Gasgrill von Andreas. Heinecken und Cidre gabs natürlich auch ;)
Im Anschluß wurde der kleine Flugdrache hergerichtet, in einer ewigen Fummelei die Lenkschnur enthäddert, die Geduld die Michi dabei aufbrachte ist mir völlig unverständlich... ;) Danach mußte er ja getestet werden, also über die Dünen an den Strand. Der Kleine funktionierte aber Michi hatte noch ein größeres Exemplar erstanden und auch dieses wurde an den Start gebracht. Der Große entwickelte um einiges mehr an Zugkraft und wenn er in der "Powerzone" war "schleifte" er Michi durch den Nordseestrandsand( 1. Bild s.u.).
Nachdem der Sonnenuntergang, schon wieder mega war, machten wir uns zurück zum Camp und ließen den Abend ausklingen.






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