Mittwoch, 22. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 4. Tag: der vermisste Surfer

 Nach einem leckeren Früchstück mit einer Pfanne Rührei ;) planten wir den Tag. Ich hatte noch einen dienstlichen Einsatz und versuchte nach dem Frühstück via Telefon und Remote einen Rechner in Neubrandenburg zu einer Mitarbeit zu überreden, leider vergeblich, während der Rest auf mich wartete um zum Surfen. Caja wollte mit dem Surflehrer Onkel Torsten nämlich den Umgang mit Brett und Segel beigebracht bekommen. Stefan wollte nicht warten bis ich mit dem IT-Problem fertig bin und ging zum surfen schon vor. 

Als wir dann am Surfverleih ankamen war er wohl schon weit draußen auf dem Fjord. Soweit auch erstmal allet schick. Wir holten uns Caja's Surfzeug und machten uns ans Werk. Caja hatte schnell die Grundlagen raus und fuhr auch schon die ersten Meter selbstständig, Super! Aber nach ca 1h wurde ihr dann kalt und wir hievten das Equipment an Land und Michi fuhr mit dem 2m² Segel wieter. Nach einigem hin und her wie denn wohl der Ausleihoptionen wären, da die Ferienjobber alle was anders erzählten, hatte Michi die Nase voll und wollte die noch verbleibende Zeit weiter verfahren. Sie nahm sich ein größeres Segel und machte sich auf den Fjord. Als sie dann wieder zurück war es schon gg. 15:00h und wir schauten mit dem Monokular auf dem Fjord nach dem Stefan. Da wir aber nicht wussten wie sein Segel aussah und einige Surfer recht weit rausgefahren waren konnten wir ihn partout nicht erspähen. Zunächst witzelte ich noch mit Michi, naja er wäre bis zur anderen Seite des Fjords gefahren und fängt dort ein neues Leben mit einer anderen Familie an. Aber als wir dann nach einer Weil des Suchens ihn immer noch nicht entdecken konnten wurden wir doch recht angespannt denn er war nach unseren Berechnungen bereits weit über 3h draußen. Unsere steigende Unruhe übertrug sich dann auch auf die Kinder. Tja was nun tun, beim Surfverleih nen vermeintlichen Notfall melden... Ich nahm mir nochmal den Fernstecher und erspähte einen Surfer der zu Stefan passen könnte, und zack Fernglas zu Michi zum validieren. Auf meine Frage "nehmen wir den" meinte sie "Jupp das iss er". Phuuu, darauf erstmal Enstpannungseis für alle ;)

Zurück im Camp gab es dann ein etwas verfrühtes Abendbrot denn wir wollten ja noch angeln. Andreas und Stefan hatten beim Einkauf ein Stück Roastbeef in den Wagen gelegt, welches pariert und portioniert wurde. Ich wurde mit dem zubereiten von Rahmchampies beauftragt, dazu gab es Hühnchenfiletspiesse Teriaki, halt so Glampingessen ;) (Bilder s.u.)

Unser Nachbar, ein deutscher Dauercamper gab uns den Tipp zum Angeln raus auf die Mole zu gehen, gesagt getan. Aber durch den auffrischenden Wind aus Nord-Ost war die Nordsee so trübe das wir nix aus dem Wasser holen konnten. Schade. Der Auffrischende Wind und die Vorraussage von Windstärke 6-7 für die Nacht und den folgenden Tag wird mir eine recht schlaflose Nacht einbringen, dazu aber mehr am nächsten Tag.









1 Kommentar:

  1. Das Posten der Bilder war ein Befehl!!!! Hoffe es hat geschmeckt, klingt lecker :)

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