Freitag, 24. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 6. Tag: Nordseestrandtag

 Ausgeschlafen wurde nach der sehr unentspannten Nacht zuvor. So war dann das Frühstück auch erst gg. 11:00Uhr beendet. Der Wind war erstmal zu wenig aber die Sonne lachte und so beschlosen wir einen Nordseestrandtag einzulegen, mit baden boulespielen, frisbee und so weiter... Spannend waren die Gleitschirmflieger die an der Dünenkante entlang den auflandigen Aufwind an selbiger nutzen um auf und ab zu fliegen. Andreas blieb im Camp und lass ind der Hängematte. Gegen frühen Nachmittag nahm der Wind etwas zu und Stefan tigerte rüber an den Fjord zum Surfen. Michi, die Kids und ich verlegten ca. 1h später zurück zum Camp und es gab 5min Terrinen. Ich hatte noch einen Einkaufsauftrag und Caja wollte unbedingt mit und so düsten wir nach Hvidesande und räumten den örtlichen Spar leer ;).

Wieder zurück begann ich mit den ersten Vorbereitungen für Abendbrot, ich war Smut. Eine Packung Wiener musste verarbeitet werden und so gab es Würstchengulasch mit geschmorter Paprika und Nudels. Die Bande war zufrieden. 

Wir ließen den Tag mit einer Runde Macke und einem Kurzbesuch auf der Düne ausklingen.






Donnerstag, 23. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 5. Tag: verdammt viel Wind

Hmmm von schlafen war die Nacht nicht zu reden, die 7 Windstärken und mein neues Zelt auf Stelzen schüttelten mich doch recht ordentlich durch. 4 mal die Nacht war ich raus, rund ums Zelt, um zu schauen ob noch alles in Ordnung ist. Beim 3. Mal entschied ich mich das Dacht vom Outset abzubauen da der Wind dort ordentlich reingreifen konnte.

Naja es wurde ein My besser aber von erholsamen Schlaf waren wir weit entfernt. 

Nach dem Früchstück beschlossen wir das Surfen und auch Strand heute bei dem Wind wohl keinen Sinn machen. Also nochmal nach Hvidesande, Sightseeing und Shoppen ;) Michi, die Mädels und ich fuhren als erstes zu einem Outlet-Center und erwarben die ersten Goodies. Stefan und Andreas sind zu Fuß in die Stadt unterwegs und wir trafen uns dann am Angelladen. Dannach kurz nen Cache bei Bunkerne På Troldbjerg geloggt dann ging es zusammen wieder in Richtung City. Dort noch den einen oder anderen Laden inspiziert, am Ende hatten alle was gefunden, Super.

Danach wollten wir noch 2 Caches auf der Mole einsacken und auch schauen wie Mutter Natur bei 7 Beaufort Spaß hat ;). Und Sie hatte... Ich habe lange nicht mehr, wenn überhaupt, so eine Brandung gesehen( und das waren "nur" 7 Windstärken). Die Gischt spritzte regelmäßig beim Gang bis nach vorne zur Mole von links und rechts über die  Selbige. Meine Brille hätte eine automatisch Gläserwischanlage gut vertragen können ;)

Zurück im Camp bereitete Stefan eine Restepfanne bestehend aus Bratwürsten, TK-Gemüse, Creme Fraich, Käse und Reis. Jamjam lecker.

So nach dem Essen noch kurz rüber auf die ander Seite der Hauptstraße und noch ein paar Fische aus dem Fjord holen ;). Nach rund einer Stunde und 2 Plätzen an denen die Köder zu Wasser gelassen wurden war die einhellige Meinung: der Fjord ist hier einfach zu Flach. Andreas hatte den ersten Fisch des Urlaubs an der Angeln, leider war es ein wohl frisch geschlüpfter ca. 3cm. Stefan ist, wahrscheinlich zufällig, eine Garnele auf den 25g Spinner gehüpft ;), das wars dann aber auch. Dann war die Sonne untergegangen und wir trudelten wieder heim.

Zum Ausklang wurde ein Exit-Game für fortgeschrittene gespielt und wir hatten es erfolgreich aus "Die verlassen Hütte" geschafft. Kurz nach Nulle verschwanden dann alle in der Koje....

Auch wieder ein sehr schöner Tag...














Mittwoch, 22. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 4. Tag: der vermisste Surfer

 Nach einem leckeren Früchstück mit einer Pfanne Rührei ;) planten wir den Tag. Ich hatte noch einen dienstlichen Einsatz und versuchte nach dem Frühstück via Telefon und Remote einen Rechner in Neubrandenburg zu einer Mitarbeit zu überreden, leider vergeblich, während der Rest auf mich wartete um zum Surfen. Caja wollte mit dem Surflehrer Onkel Torsten nämlich den Umgang mit Brett und Segel beigebracht bekommen. Stefan wollte nicht warten bis ich mit dem IT-Problem fertig bin und ging zum surfen schon vor. 

Als wir dann am Surfverleih ankamen war er wohl schon weit draußen auf dem Fjord. Soweit auch erstmal allet schick. Wir holten uns Caja's Surfzeug und machten uns ans Werk. Caja hatte schnell die Grundlagen raus und fuhr auch schon die ersten Meter selbstständig, Super! Aber nach ca 1h wurde ihr dann kalt und wir hievten das Equipment an Land und Michi fuhr mit dem 2m² Segel wieter. Nach einigem hin und her wie denn wohl der Ausleihoptionen wären, da die Ferienjobber alle was anders erzählten, hatte Michi die Nase voll und wollte die noch verbleibende Zeit weiter verfahren. Sie nahm sich ein größeres Segel und machte sich auf den Fjord. Als sie dann wieder zurück war es schon gg. 15:00h und wir schauten mit dem Monokular auf dem Fjord nach dem Stefan. Da wir aber nicht wussten wie sein Segel aussah und einige Surfer recht weit rausgefahren waren konnten wir ihn partout nicht erspähen. Zunächst witzelte ich noch mit Michi, naja er wäre bis zur anderen Seite des Fjords gefahren und fängt dort ein neues Leben mit einer anderen Familie an. Aber als wir dann nach einer Weil des Suchens ihn immer noch nicht entdecken konnten wurden wir doch recht angespannt denn er war nach unseren Berechnungen bereits weit über 3h draußen. Unsere steigende Unruhe übertrug sich dann auch auf die Kinder. Tja was nun tun, beim Surfverleih nen vermeintlichen Notfall melden... Ich nahm mir nochmal den Fernstecher und erspähte einen Surfer der zu Stefan passen könnte, und zack Fernglas zu Michi zum validieren. Auf meine Frage "nehmen wir den" meinte sie "Jupp das iss er". Phuuu, darauf erstmal Enstpannungseis für alle ;)

Zurück im Camp gab es dann ein etwas verfrühtes Abendbrot denn wir wollten ja noch angeln. Andreas und Stefan hatten beim Einkauf ein Stück Roastbeef in den Wagen gelegt, welches pariert und portioniert wurde. Ich wurde mit dem zubereiten von Rahmchampies beauftragt, dazu gab es Hühnchenfiletspiesse Teriaki, halt so Glampingessen ;) (Bilder s.u.)

Unser Nachbar, ein deutscher Dauercamper gab uns den Tipp zum Angeln raus auf die Mole zu gehen, gesagt getan. Aber durch den auffrischenden Wind aus Nord-Ost war die Nordsee so trübe das wir nix aus dem Wasser holen konnten. Schade. Der Auffrischende Wind und die Vorraussage von Windstärke 6-7 für die Nacht und den folgenden Tag wird mir eine recht schlaflose Nacht einbringen, dazu aber mehr am nächsten Tag.









Dienstag, 21. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 3. Tag: "Surfin' Ringkøbing Fjord" und "Zähme den Drachen"

 Beim Morgendlichen verlassen meines zappendusteren Zeltes konnte ich meinen Augen kaum trauen, Sonnenschein und ein paar Schäfchenwolken 20°C, als wollte sich Petrus für den vergangenen Tag maximal möglichst entschuldigen ;).

Beim Frühstück ist ihm dann schnell verziehen und der Tag wurde geplant. 

Zuerst zum Surfverleih auf der anderen Seite der Hauptstraße, Stefan hatte tagszuvor für insgesamt 10h Surfmaterial geliehen die in den nächsten Tagen "versurft" werden sollten und das Wetter und der Wind 20Knoten, ideal. Rinn ins Wasser und nix verlernt hatte er ;), erster Beachstart klappte nicht ganz(mist mit der Finne im Sand stecken geblieben) aber der zweit war dann wie in alten Zeiten... Nach 1,5h kam er dann wieder rein, die Kraft war aufgebraucht, aber der Stefan war glücklich. 

Zurück im Camp gab es eine kleine Stärkung, danach machten Caja, Stefan Andreas und ich uns auf eine Angelposition am Ringkøbing Fjord ausfindig zu machen. Leider war nirgendwo ein rankommen ans Wasser der Schilfgürtel war überall undurchdringlich. An einer Stelle versuchte Stefan dann doch zu testen wie weit man rankommt und versank plötzlich beim 4. Schritt fast bis zur Hüfte ;). Erfolglos fuhren wir wieder in Richtung Zepa aber da an der Straße ein Schild das unmissverständlich rechts auf Angeln hinwies. Quaddel warf den Anker und rechts abgebogen. Aber leider nix am Fjord ein sogenannter Forellenpuff bot sich dar. Wir erwählten das Fischbordell als zukünftige Option und fuhren von dannen.

Noch schnell einige Reserven im Rema1000 aufgefüllt und dann gabs lecker Pizza zum Abendbrot, auf dem Pizzastein aus Loicke und dem Gasgrill von Andreas. Heinecken und Cidre gabs natürlich auch ;)

Im Anschluß wurde der kleine Flugdrache hergerichtet, in einer ewigen Fummelei die Lenkschnur enthäddert, die Geduld die Michi dabei aufbrachte ist mir völlig unverständlich... ;) Danach mußte er ja getestet werden, also über die Dünen an den Strand. Der Kleine funktionierte aber Michi hatte noch ein größeres Exemplar erstanden und auch dieses wurde an den Start gebracht. Der Große entwickelte um einiges mehr an Zugkraft und wenn er in der "Powerzone" war "schleifte" er Michi durch den Nordseestrandsand( 1. Bild s.u.). 

Nachdem der Sonnenuntergang, schon wieder mega war, machten wir uns zurück zum Camp und ließen den Abend ausklingen.










Montag, 20. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 2. Tag: Schietwetter und Shopping

Über Nacht hatte es längere Zeit geregnet und ich war guter Dinge alles wasserfest verstaut zu haben. Morgens kraxelte ich aus meinem Zelt stellte ich fest, mist ein Schuh hatte es nicht geschafft, pastsch nass. Ein Blick nach oben verhieß auch nichts gutes, dichte Wolken Wind und 14°C. Ich griff zum Handy und der Rest des Tages sollte nichts besseres versprechen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins nahegelegene Hvidesande um die dänische Angelkarte in einem Angelladen zu kaufen. Auf dem Weg dorthin fing es an zu nieseln, na super...

Die Info die ich von den beiden jungen Ferienjobber in unserer Rezeption bekommen hatte waren recht wage und so fanden wir vor Ort herraus das der Angelschein nur online zu erwerben ist. Wir beschlossen an diesem Tage wegen des Wetters eh nicht mehr zu angeln und würden am nächsten Tag erkundschaften wo wir die Köder zu Wasser lassen können.

Zum Mittag kehrten wir in einem Schnellrestaurant ein und es gab unter anderem panierte Scholle die, sicherlich TK-Ware, aber geschmacklich sehr ansprechend war. Den Rückweg zum Camp ging es am Strand entlang aber die Sonne wollte sich partout nicht blicken lassen :(. Wir beschlossen uns den Rest des Tages mit Hopfenkaltschale und Cider ein wenig erträglich zu gestalten. Als Abendbrot gab es getoastete Sandwiches und diverse Reste von den Vortagen auch sehr lecker...

Das weltweite Highlight dieses Tages ging ehrlich gesagt fast interessenlos an uns vorbei. Nach der Runde Stadt/land/Vollpfosten spielten wir noch Trainingsskat mit Finja. Als alle wg. der Kälte in der Falle waren konnte ich mich dann doch nicht vom WM-Ticker Spanien-Argentinien trennen und harrte noch bis zum Abpfiff mit 0,33 Heinecken aus. Schön, den Spaniern hatte ich es doch wesentlich mehr gegönnt als den Gauchos aus Argentina( die waren im Turnier schlechte Gewinner als auch schlechte Verlierer...)





Sonntag, 19. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 1. Tag: Anreise

 Hura hura Urlaub.... Dieses Jahr geht es, schon wieder ;), gen Norden. Es geht diesmal mit 5 Parteien/Familien nach Schweden genauer nach Hätteboda. 2 Parteien, im Vanster und im Quaddel starten allerdings 1 Woche früher und verbringen auf Hvidesande Camping Dänemark den Urlaubsanfang. 

Die einen starten in AT die anderen vom Zeltplatz. Gegen 14:30Uhr erfragen wir im Quaddel auf der A7 kurz vor Schlewig, die Position des Vansters. Sekunden später werden wir im stockenden Verkehr von rechts angehupt, ha da sind sie ja, wasn Timing...

Ab dort geht's im Konvoi über Kolding, an Esbjerg vorbei nach Hvidesande auf den Campingplatz. Wir schlagen unser Lager auf und werfen den Grill an, hier ist es erlaubt, heureka.... Es gibt Bratwurst im Brötchen und Wildknacker.

Wir gehen im Anschluß über die Dünen, fussläufig ca 200m, an die Nordsee und genießen einen wunderschönen Sonnenuntergang bei rauschender Brandung....





Freitag, 29. Mai 2026

Oberlausitz 2026 - Von Gärten und Parks

Pfingstwoche, Oberlausitz

 Ja, die Oberlausitz ist nicht ganz im Norden, also je nach Perspektive, rockt aber auf jeden Fall auch. Deswegen schreibe ich heute über einen Kurztrip, der eigentlich noch viel länger hätte sein können. Naja. Man nimmt was man bekommen kann, oder? Kurz entschlossen eine Unterkunft im kleinen Örtchen Kromlau gebucht. Lina vom Kindergarten abgemeldet. Taschen, Frau und Kind eingepackt. Okki war in Fahrlaune und einsatzbereit. Das war dann Mittwoch. Für Marie ohne Reiseziel - sollte ja eine Überraschung werden. Lina war überraschenderweise recht entspannt. Trotz doppeltem Backenzahnangriff kuschelte sie sich in ihren Kindersitz und man konnte alsbald nur ein entspannt schlafendes Baby vernehmen. Sehr schön. Zebraschild. Nach etwa zwei Stunden waren wir am Ziel. Unterkunft ausgemacht. Ein Bungalow mitten im Wald. Urig. Aber alles da, wie wir später noch rausfinden sollten. Da ich mit einer längeren Anfahrt gerechnet hatte und wir sehr zeitig angekommen waren, beschlossen wir direkt weiterzufahren zum Rhododendronpark Kromlau.

Rhododendronpark Kromlau

 Keine 15 Minuten später waren wir am Hauptparkplatz. Erstmal ein Stellplatzticket lösen, Lina  marschbereit machen, dann rein in die Info. Währenddessen fuhr der Blütenexpress vor. Abfahrt? Moment, heute gar nicht. Steht auf dem Schild. Der freundliche Mitarbeiter erklärte, dass der Strassenzug gebucht war. Waggon wird aufgefüllt. Ich melde uns gleich mal vorsorglich zum Mitfahren an. Dauerte dann nur eine halbe Stunde bis die eigentliche Reisegruppe - freundliches älteres Semester - auch an Bord war. Es ging los durch den größten Rhododendronpark Deutschlands. Lina unterhielt die Damen vor und hinter uns. Wir, d.h. Marie, versuchte sie möglichst festzuhalten, ansonsten gab es 90 Minuten Schnelldurchgang durch 180 ha Park. In den Ort rein, vorbei am Ensemble Kavalierhaus, Herrenhaus und grüne Villa. Erste Station - Eisenbahn. Ja, die haben da eine eigene Schmalspurbahn, die Bad Muskau, Weisswasser und Kromlau verbindet. Und auch Abstecher in die alten Tagebaue macht. Dampf oder Diesel. Mental mache ich eine Notiz: Fahrplan raussuchen. 

 Dann weiter durch den Park, englischer Garten, am Richterstuhl vorbei. Stop an Himmel und Hölle, davor das kleine Fegefeuer. Kurze Gelegenheit sich umzusehen, über die japanische Brücke zu wandeln. Dann aufsitzen. An Azaleenschlucht und Rhododendronschlucht entlang und um den Eichenhügel rum. Noch nicht alles abgeblüht. Yes. Sehr schön. Vorne Halt, absitzen. Rakotzsee. Die berühmte Brücke, Rhododendren, ein Herakles und der Basaltdom. Postkartenkitsch pur. Aber irgendwie auch sehenswert. Dann ging es wieder gen Parkplatz und wir steuern von da unser Domizil an. Erstmal ausladen. Lina erkundet neugierig die Umgebung. Moment, irgendwas brauchen wir ja auch noch im Bauch. Also Okki nochmal rufen, es geht Richtung Grenze. Einkaufen und Essen. Bleibt danach nur noch entspannt den Tag ausklingen zu lassen.


  

 Am nächsten Morgen beschließen wir nach einem guten Frühstück Azaleen- und Rhododendronschlucht noch einmal zu Fuss zu erkunden. Lina ist so leidlich dabei, aber naja. Wer um fünf aufsteht... nur kein Moos ansetzen. Papa verschwindet noch einmal schnell im Herrenhaus, dann gehts mit einer motzigen, aber bald wieder schlummernden Lina in den Park rein. Die Bepflanzung ist wirklich beeindruckend. Wir umrunden den Rakotzsee und kehren gen Mittag in unseren Bungalow zurück. Für den Nachmittag steht dann Bad Muskau auf dem Plan.

 


Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

 

 Man denkt ja eigentlich erstmal an Eis, wenn man den Namen so hört, aber wirklich Ahnung hatte der Mann scheinbar vor allem von Landschaftsarchitektur und Garten. Park Babelsberg ist auch von ihm. #mussmanwissen 

Direkt vor der Grenze zu Polen biegt man links ab, fährt kurz die Neiße lang und landet auf einem überschaubaren Parkplatz. Der Park ist hier noch gar nicht so sichtbar, man denkt erstmal - höh, wo bin ich hier? In dem kleinen Ort? Wo soll der hier noch hinpassen. Was man dann aber sehr schnell erlebt ist ein echtes Kleinod, das gar nicht mal so klein ist. An der alten Schmiede vorbei (da ist jetzt eine Töpferei drin) geht es weiter Richtung Schloss. Das ist halbseitig von Wasser umgeben und liegt mitten im Park. Irgendwie einfach schön. Lina macht super mit, wir lustwandeln durch den Park. Also einen kleinen Teil davon. Die Seewiese entlang Richtung Eichsee, über den Wasserfall und durch den Aubusch. Ich nehme einen Cache mit. Dann zurück, wir lassen die Jeanetteninsel links liegen, ich schaue nochmal schnell nach dem polnischen Grenzpflock. Da gäbe es auch noch ein Observatorium. Nächstes Mal. Weiter Richtung Orangerie und Vorwerk. Wir verkosten noch ein köstliches Eis (Schmand und Birne/Zitrone). Dann gehts leider auch schon wieder in unser Waldbungalow. Dort machen wir gemütlich Abendbrot, dann geht es für Lina ins Bett und wir lassen den Abend ausklingen.

 

Park und Schloss Branitz

 Abreisetag. Ausgerechnet heute schläft Lina früh wie ein Murmeltier. Das ist mal wieder typisch.  Wir frühstücken trotzdem entspannt, und ich versuche nicht allzu hektisch zu wirken beim schauen auf die Uhr. Irgendwie stand da was von 10 Uhr Checkout. Naja, das haben wir fast geschafft. War aber am Ende auch nicht wirklich ein Problem und wir konnten entspannt. Stop. Ich nehme noch einen Cache mit. Dann geht es weiter Richtung Norden (also jetzt wirklich), genauer nach Branitz. Das ist in Cottbus und das Erbschloss von Fürst Pückler. Er hatte sich ja mit Bad Muskau übernommen und sich dann auf seinen Erbsitz zurückgezogen. Und hier? Klar. Garten gebaut. Den wollten wir auf dem Heimweg ansteuern und Schloss und die Pyramiden bewundern. Haben wir auch. Der Park ist nicht ganz so weitläufig wie in Bad Muskau, aber nicht minder schön. Auch das Schloss ist etwas bescheidener. Die zwei Schlossfräulein auf der Treppe habe ich aber direkt mitgenommen. Lina war leider gar nicht gut drauf, so dass wir nur eine sehr kleine Runde gemacht haben. Vom Schloss zu den Pyramiden, der Herrmannshügel war wegen Astbruch sowieso gesperrt, und dann an der Gärtnerei vorbei zurück zum Parkplatz. Macht nix, gibt hier noch viel mehr zu sehen. Stichwort Ostsee. Oder Riesenbagger. Oder Schmalspurbahn. Glaube da muss ich nochmal planen. Erstmal Lina wieder einladen. Die Augen klappen.

 

 
 
 Von Branitz war es bis zur Ortsgrenze von Berlin dann nur noch eine gute Stunde und unser Kurztrip leider schon zu Ende.