Sonntag, 26. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 8. Tag: Auf nach Schweden

 Früh gings aus den Federn denn um 09:00 Uhr wollten wir starten in Richtung Schweden nach Hätteboda. 6,5h meinte Google und wir hatten alles in Quaddel und dem Vanster verstaut und los gings. Via diverser Europastraße ging es über Kolding, Odense nach Kopenhagen. Die Brücke über den großen Belt zwischen Odense und Kopenhagen ist ähnlich imposant wie die über den Öresund die wir hinter Kopenhagen auch noch überquerten. In Schweden angekommen ging es an Malmö und Lund vorbei nach Karlshamn und dann nördlich Richtung Växjö. In Tingsryd dann links ab und schon waren wir in Hätteboda Vildmarkscamping. Wir im Quaddel waren die letzten von unserer großen Band (5 Parteien/Familien). Alle Stellplätze liegen direkt nebeneinander, Super...

Alle errichteten noch ihre Lager und im großen Kreis liessen wir den Abend ausklingen und wir freuten uns auf die nächsten Tage denn auch das Wetter soll Sonne und 25° bringen.




Denmark/Sweden 2026 7. Tag: letzter Tag an der Nordsee

 Tja letzter Tag, aber nur in Dänemark ;). Stefan wollte noch seine letzten Stunden versurfen da der Wind aber vormittags zu wünschen übrig ließ entschieden sich die Männer für einen Kurztrip nach Søndervig dort sollte es alte Bunker aus dem 2. WK geben. Die Mädels wollten nochmal nach Hvidesande laufen und ein paar Euros unter die Leute bringen ;). In Søndervig watschelten wir zum Strand und dort fanden wir auch die alten Bauten aber leider sind alle schon tief im Strandsand versunken. Wir erfreuten uns an einem schönen Strandspaziergang und fuhren dann zurück um uns mit den Mädels zu treffen. Nach ein wenig shopping ging es zurück zum Camp. Stefan und Adreas per pedes und die 3 jungen Damen bei mir im Auto. De Wind nahm auch wieder zu und wir beobachteten Stefan beim Abschlußturn. Zum Abendbrot gab es alles mögliche an Resten und Sandwiches. Auch die ersten Packmaßnahmen wurden vorbereitet denn am nächsten Tage sollte es weiter gehen nach Schweden. Zum Abschluß waren wir nochmal am Strand weil Michi nochmal den Drachen und das Strandboard ausprobieren. Klappte leider nicht ganz so der Drachen war ein wenig zu klein...






Freitag, 24. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 6. Tag: Nordseestrandtag

 Ausgeschlafen wurde nach der sehr unentspannten Nacht zuvor. So war dann das Frühstück auch erst gg. 11:00Uhr beendet. Der Wind war erstmal zu wenig aber die Sonne lachte und so beschlosen wir einen Nordseestrandtag einzulegen, mit baden boulespielen, frisbee und so weiter... Spannend waren die Gleitschirmflieger die an der Dünenkante entlang den auflandigen Aufwind an selbiger nutzen um auf und ab zu fliegen. Andreas blieb im Camp und lass ind der Hängematte. Gegen frühen Nachmittag nahm der Wind etwas zu und Stefan tigerte rüber an den Fjord zum Surfen. Michi, die Kids und ich verlegten ca. 1h später zurück zum Camp und es gab 5min Terrinen. Ich hatte noch einen Einkaufsauftrag und Caja wollte unbedingt mit und so düsten wir nach Hvidesande und räumten den örtlichen Spar leer ;).

Wieder zurück begann ich mit den ersten Vorbereitungen für Abendbrot, ich war Smut. Eine Packung Wiener musste verarbeitet werden und so gab es Würstchengulasch mit geschmorter Paprika und Nudels. Die Bande war zufrieden. 

Wir ließen den Tag mit einer Runde Macke und einem Kurzbesuch auf der Düne ausklingen.






Donnerstag, 23. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 5. Tag: verdammt viel Wind

Hmmm von schlafen war die Nacht nicht zu reden, die 7 Windstärken und mein neues Zelt auf Stelzen schüttelten mich doch recht ordentlich durch. 4 mal die Nacht war ich raus, rund ums Zelt, um zu schauen ob noch alles in Ordnung ist. Beim 3. Mal entschied ich mich das Dacht vom Outset abzubauen da der Wind dort ordentlich reingreifen konnte.

Naja es wurde ein My besser aber von erholsamen Schlaf waren wir weit entfernt. 

Nach dem Früchstück beschlossen wir das Surfen und auch Strand heute bei dem Wind wohl keinen Sinn machen. Also nochmal nach Hvidesande, Sightseeing und Shoppen ;) Michi, die Mädels und ich fuhren als erstes zu einem Outlet-Center und erwarben die ersten Goodies. Stefan und Andreas sind zu Fuß in die Stadt unterwegs und wir trafen uns dann am Angelladen. Dannach kurz nen Cache bei Bunkerne På Troldbjerg geloggt dann ging es zusammen wieder in Richtung City. Dort noch den einen oder anderen Laden inspiziert, am Ende hatten alle was gefunden, Super.

Danach wollten wir noch 2 Caches auf der Mole einsacken und auch schauen wie Mutter Natur bei 7 Beaufort Spaß hat ;). Und Sie hatte... Ich habe lange nicht mehr, wenn überhaupt, so eine Brandung gesehen( und das waren "nur" 7 Windstärken). Die Gischt spritzte regelmäßig beim Gang bis nach vorne zur Mole von links und rechts über die  Selbige. Meine Brille hätte eine automatisch Gläserwischanlage gut vertragen können ;)

Zurück im Camp bereitete Stefan eine Restepfanne bestehend aus Bratwürsten, TK-Gemüse, Creme Fraich, Käse und Reis. Jamjam lecker.

So nach dem Essen noch kurz rüber auf die ander Seite der Hauptstraße und noch ein paar Fische aus dem Fjord holen ;). Nach rund einer Stunde und 2 Plätzen an denen die Köder zu Wasser gelassen wurden war die einhellige Meinung: der Fjord ist hier einfach zu Flach. Andreas hatte den ersten Fisch des Urlaubs an der Angeln, leider war es ein wohl frisch geschlüpfter ca. 3cm. Stefan ist, wahrscheinlich zufällig, eine Garnele auf den 25g Spinner gehüpft ;), das wars dann aber auch. Dann war die Sonne untergegangen und wir trudelten wieder heim.

Zum Ausklang wurde ein Exit-Game für fortgeschrittene gespielt und wir hatten es erfolgreich aus "Die verlassen Hütte" geschafft. Kurz nach Nulle verschwanden dann alle in der Koje....

Auch wieder ein sehr schöner Tag...














Mittwoch, 22. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 4. Tag: der vermisste Surfer

 Nach einem leckeren Früchstück mit einer Pfanne Rührei ;) planten wir den Tag. Ich hatte noch einen dienstlichen Einsatz und versuchte nach dem Frühstück via Telefon und Remote einen Rechner in Neubrandenburg zu einer Mitarbeit zu überreden, leider vergeblich, während der Rest auf mich wartete um zum Surfen. Caja wollte mit dem Surflehrer Onkel Torsten nämlich den Umgang mit Brett und Segel beigebracht bekommen. Stefan wollte nicht warten bis ich mit dem IT-Problem fertig bin und ging zum surfen schon vor. 

Als wir dann am Surfverleih ankamen war er wohl schon weit draußen auf dem Fjord. Soweit auch erstmal allet schick. Wir holten uns Caja's Surfzeug und machten uns ans Werk. Caja hatte schnell die Grundlagen raus und fuhr auch schon die ersten Meter selbstständig, Super! Aber nach ca 1h wurde ihr dann kalt und wir hievten das Equipment an Land und Michi fuhr mit dem 2m² Segel wieter. Nach einigem hin und her wie denn wohl der Ausleihoptionen wären, da die Ferienjobber alle was anders erzählten, hatte Michi die Nase voll und wollte die noch verbleibende Zeit weiter verfahren. Sie nahm sich ein größeres Segel und machte sich auf den Fjord. Als sie dann wieder zurück war es schon gg. 15:00h und wir schauten mit dem Monokular auf dem Fjord nach dem Stefan. Da wir aber nicht wussten wie sein Segel aussah und einige Surfer recht weit rausgefahren waren konnten wir ihn partout nicht erspähen. Zunächst witzelte ich noch mit Michi, naja er wäre bis zur anderen Seite des Fjords gefahren und fängt dort ein neues Leben mit einer anderen Familie an. Aber als wir dann nach einer Weil des Suchens ihn immer noch nicht entdecken konnten wurden wir doch recht angespannt denn er war nach unseren Berechnungen bereits weit über 3h draußen. Unsere steigende Unruhe übertrug sich dann auch auf die Kinder. Tja was nun tun, beim Surfverleih nen vermeintlichen Notfall melden... Ich nahm mir nochmal den Fernstecher und erspähte einen Surfer der zu Stefan passen könnte, und zack Fernglas zu Michi zum validieren. Auf meine Frage "nehmen wir den" meinte sie "Jupp das iss er". Phuuu, darauf erstmal Enstpannungseis für alle ;)

Zurück im Camp gab es dann ein etwas verfrühtes Abendbrot denn wir wollten ja noch angeln. Andreas und Stefan hatten beim Einkauf ein Stück Roastbeef in den Wagen gelegt, welches pariert und portioniert wurde. Ich wurde mit dem zubereiten von Rahmchampies beauftragt, dazu gab es Hühnchenfiletspiesse Teriaki, halt so Glampingessen ;) (Bilder s.u.)

Unser Nachbar, ein deutscher Dauercamper gab uns den Tipp zum Angeln raus auf die Mole zu gehen, gesagt getan. Aber durch den auffrischenden Wind aus Nord-Ost war die Nordsee so trübe das wir nix aus dem Wasser holen konnten. Schade. Der Auffrischende Wind und die Vorraussage von Windstärke 6-7 für die Nacht und den folgenden Tag wird mir eine recht schlaflose Nacht einbringen, dazu aber mehr am nächsten Tag.









Dienstag, 21. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 3. Tag: "Surfin' Ringkøbing Fjord" und "Zähme den Drachen"

 Beim Morgendlichen verlassen meines zappendusteren Zeltes konnte ich meinen Augen kaum trauen, Sonnenschein und ein paar Schäfchenwolken 20°C, als wollte sich Petrus für den vergangenen Tag maximal möglichst entschuldigen ;).

Beim Frühstück ist ihm dann schnell verziehen und der Tag wurde geplant. 

Zuerst zum Surfverleih auf der anderen Seite der Hauptstraße, Stefan hatte tagszuvor für insgesamt 10h Surfmaterial geliehen die in den nächsten Tagen "versurft" werden sollten und das Wetter und der Wind 20Knoten, ideal. Rinn ins Wasser und nix verlernt hatte er ;), erster Beachstart klappte nicht ganz(mist mit der Finne im Sand stecken geblieben) aber der zweit war dann wie in alten Zeiten... Nach 1,5h kam er dann wieder rein, die Kraft war aufgebraucht, aber der Stefan war glücklich. 

Zurück im Camp gab es eine kleine Stärkung, danach machten Caja, Stefan Andreas und ich uns auf eine Angelposition am Ringkøbing Fjord ausfindig zu machen. Leider war nirgendwo ein rankommen ans Wasser der Schilfgürtel war überall undurchdringlich. An einer Stelle versuchte Stefan dann doch zu testen wie weit man rankommt und versank plötzlich beim 4. Schritt fast bis zur Hüfte ;). Erfolglos fuhren wir wieder in Richtung Zepa aber da an der Straße ein Schild das unmissverständlich rechts auf Angeln hinwies. Quaddel warf den Anker und rechts abgebogen. Aber leider nix am Fjord ein sogenannter Forellenpuff bot sich dar. Wir erwählten das Fischbordell als zukünftige Option und fuhren von dannen.

Noch schnell einige Reserven im Rema1000 aufgefüllt und dann gabs lecker Pizza zum Abendbrot, auf dem Pizzastein aus Loicke und dem Gasgrill von Andreas. Heinecken und Cidre gabs natürlich auch ;)

Im Anschluß wurde der kleine Flugdrache hergerichtet, in einer ewigen Fummelei die Lenkschnur enthäddert, die Geduld die Michi dabei aufbrachte ist mir völlig unverständlich... ;) Danach mußte er ja getestet werden, also über die Dünen an den Strand. Der Kleine funktionierte aber Michi hatte noch ein größeres Exemplar erstanden und auch dieses wurde an den Start gebracht. Der Große entwickelte um einiges mehr an Zugkraft und wenn er in der "Powerzone" war "schleifte" er Michi durch den Nordseestrandsand( 1. Bild s.u.). 

Nachdem der Sonnenuntergang, schon wieder mega war, machten wir uns zurück zum Camp und ließen den Abend ausklingen.










Montag, 20. Juli 2026

Denmark/Sweden 2026 2. Tag: Schietwetter und Shopping

Über Nacht hatte es längere Zeit geregnet und ich war guter Dinge alles wasserfest verstaut zu haben. Morgens kraxelte ich aus meinem Zelt stellte ich fest, mist ein Schuh hatte es nicht geschafft, pastsch nass. Ein Blick nach oben verhieß auch nichts gutes, dichte Wolken Wind und 14°C. Ich griff zum Handy und der Rest des Tages sollte nichts besseres versprechen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins nahegelegene Hvidesande um die dänische Angelkarte in einem Angelladen zu kaufen. Auf dem Weg dorthin fing es an zu nieseln, na super...

Die Info die ich von den beiden jungen Ferienjobber in unserer Rezeption bekommen hatte waren recht wage und so fanden wir vor Ort herraus das der Angelschein nur online zu erwerben ist. Wir beschlossen an diesem Tage wegen des Wetters eh nicht mehr zu angeln und würden am nächsten Tag erkundschaften wo wir die Köder zu Wasser lassen können.

Zum Mittag kehrten wir in einem Schnellrestaurant ein und es gab unter anderem panierte Scholle die, sicherlich TK-Ware, aber geschmacklich sehr ansprechend war. Den Rückweg zum Camp ging es am Strand entlang aber die Sonne wollte sich partout nicht blicken lassen :(. Wir beschlossen uns den Rest des Tages mit Hopfenkaltschale und Cider ein wenig erträglich zu gestalten. Als Abendbrot gab es getoastete Sandwiches und diverse Reste von den Vortagen auch sehr lecker...

Das weltweite Highlight dieses Tages ging ehrlich gesagt fast interessenlos an uns vorbei. Nach der Runde Stadt/land/Vollpfosten spielten wir noch Trainingsskat mit Finja. Als alle wg. der Kälte in der Falle waren konnte ich mich dann doch nicht vom WM-Ticker Spanien-Argentinien trennen und harrte noch bis zum Abpfiff mit 0,33 Heinecken aus. Schön, den Spaniern hatte ich es doch wesentlich mehr gegönnt als den Gauchos aus Argentina( die waren im Turnier schlechte Gewinner als auch schlechte Verlierer...)